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Die Ausscheidung der Wildruhezonen und Wildschutzgebietne ist in den Kantonen zum Teil noch im Gang und unterschiedlich weit fortgeschritten. Sie können jährlich ändern und angepasst werden. In der «snowtrailmap» sind die aktuellsten Daten abgedruckt. Bis zur Neuauflage kann es jedoch Änderungen geben. Unter www.wildruhezonen.ch werden die Schutzzonen fortlaufend aktuallisiert und veröffentlicht.

 

Vier Regeln für mehr Natur

  • Beachte Wildruhezonen und Wildschutzgebiete: Wildtiere ziehen sich dorthin zurück. ziehen sich dorthin zurück.
  • Bleibe im Wald auf den markierten Routen und Wegen: So können sich Wildtiere an den Menschen gewöhnen. 
  • Meide Waldränder und schneefreie Flächen: Sie sind die Lieblingsplätze der Wildtiere.
  • Führe Hunde an der Leine, insbesondere im Wald: Wildtiere flüchten vor freilaufenden Hunden.


Erweiterter Verhaltenskodex
•    Benutze möglichst öffentliche Verkehrsmittel und Alpentaxis oder bilde Fahrgemeinschaften. Halte Fahrverbote ein      und benutze ausgewiesene Parkplätze.

•    Verhalte dich rücksichtsvoll, geniesse die winterliche Stille und störe sie nicht unnötig. Lasse nichts zurück als deine Spuren und nimm nichts mit ausser deinen Eindrücken. Vermeide Touren in der Nacht und bevorzuge kleine Gruppen.

•    Weiche dem Wild nach Möglichkeit aus und umgehe Futterstellen weiträumig. Beobachte Tiere nur aus Distanz. Wähle Biwakplätze sorgfältig und abseits von Tierspuren.

•    Versuche in den Morgen- und Abendstunden kritische Bereiche zu meiden oder nimm zumindest besondere Rücksicht auf Tiere, da diese «Randstunden» die wichtigen Hauptaktivitätszeiten vieler Tierarten sind.

•    Wähle deine Route «winternatur-gerecht». Ziehe offene, tief verschneite Bereiche den schneefreien Flächen und felsigen Bereichen vor. Halte dich nur kurz im Bereich der Waldgrenze auf und wähle deine Route nicht parallel zur Waldgrenze. Halte auch genug grossen Abstand von Einzelbäumen und Baumgruppen.

Ausführungen zu den Schutzzonen


•    Rechtskräftige Wildruhezonen und Wildschutzgebiete:
Die Ausscheidung erfolgt über den Rechtssetzungsprozess (z. B. kantonales Jagdrecht oder kommunale Zonenplanung). Diese Zonen werden mit grünen Tafeln markiert. Abgesehen von der farblich einheitlichen Kennzeichnung ist die Gestaltung den Kantonen überlassen. Bei einer Übertretung würdest du dich strafbar machen (Strafanzeige, Ordnungsbusse).

•    Beispiel:


Tafel zu Wilruhezone im Gelände Geländetafel im LU

•    Empfohlene Wildruhezonen: Dank deiner Rücksicht finden Wildtiere auch hier Rückzugsgebiete. Sie werden in vers. Kantonen mit Tafeln der Kampagne „Respektiere Deine Grenzen“ gekennzeichnet. Auf eine rechtskräftige Ausscheidung und die Androhung von Bussen kann so verzichtet werden.

•    Beispiel:

Geländetafel von Respektiere deine Grenzen

 

Quellen und Weitere Informationen
www.respektiere-deine-grenzen.ch, www.wildruhezonen.ch, www.mountainwilderness.ch, www.natursportinfo.ch


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